pruefungsvorbereitung
Studium

Prüfungsvorbereitung, wie sieht die perfekte Zeit vor einer Klausur aus?

Eine gute Vorbereitung ist das A und O vor einer Klausur, doch wie genau kann so eine Vorbereitung aussehen und wann sollte man damit beginnen?

Vorerst sollte man sich über den Umfang der Klausur im Klaren sein. Eine Klausur mit viel Literatur, Folien und Skriptum beansprucht deutlich mehr Zeit zum Lernen, als eine „Überprüfung“, eine Wiederholung oder ein Test. Ebenfalls sollte man sich zuerst Gedanken machen, welchen persönlichen Schwierigkeitsgrad diese bevorstehende Klausur hat, denn dieser Aspekt beeinflusst die Vorbereitungszeit enorm.

Ich möchte euch jedoch einen allgemeinen Ablauf vor einer Klausur aufzeigen, mit dem ich in meiner bisherigen Studienzeit sehr gut arbeiten konnte und auch jede Klausur bestanden habe. Ihr werdet sehen, wenn ihr diese Schritte befolgt, werdet ihr eine Klausur viel entspannter angehen können, denn Stress ist das Letzte was wir in einer Klausuren-Phase noch gebrauchen können.

  1. Zwei Wochen vor einer Klausur sollte man sich die Literatur, Skripten oder Folien anschauen.

Mir persönlich fällt es leichter, wenn ich mit ausgedruckten Unterlagen lernen kann. Denkt jedoch bitte an die Umwelt und druckt nur das Nötigste aus. Verfasst euch eine übersichtliche Zusammenfassung oder informiert euch bei euren StudienkollegInnen ob es schon eine gibt 😉

  1. Schreibt euch anschließend eine To-Do Liste.

Ich bin ein sehr großer Fan davon, da man mit dieser Auflistung nichts vergessen kann und man damit einen optimalen Lernplan zusammenstellen kann. Die Liste sollte sehr detailreich geschrieben werden, so dass man sich ausrechnen kann: wie groß der Umfang ist und wann man dafür Zeit hat. Schreibt in den folgenden Tagen hinein, was ihr an jenen Tagen lernen wollt (Lernziel) und was ihr vom Vortag wiederholen wollt (Wiederholungen). Achtet bei der Erstellung des Planes auch auf die Aktivitäten die ihr in eurer Freizeit vorhabt, damit ihr eure Lernziele auch erreichen könnt.Lernplan

  1. Eine Woche vorher sollte man dann effektiv zum Lernen anfangen.

Fangt lieber „zu früh“ an, als „zu spät“. Dann bekommt ihr keinen Stress und könnt ganz ohne Druck lernen, als Bonus ist dann auch mehr Zeit für Pausen eingerechnet.

  1. Lernt jeden Tag.

Ein Kapitel, 20 Seiten oder was auch immer ihr bei Schritt 2 (Lernplan) ausgewählt habt, achtet auf Pausen und versucht diesen Plan so gut wie möglich im Auge zu behalten.

  1. Wiederholt jeden Tag das, was ihr am Vortag gelernt habt.

Somit holt ihr diese Informationen wieder in das Gedächtnis zurück und merkt es euch damit besser.

  1. Finde deine persönliche “beste Zeit” zum Lernen.

Ob in der Früh, am Nachmittag oder auch kurz vor dem Schlafen gehen Lernen, das ist bei jedem unterschiedlich. Finde diese Zeit und nutze sie effektiv und effizient.Zeit

  1. Am Tag vor einer Klausur sollte man sich keinen Stress mehr machen.

Das wirkt sich erstens nicht gut auf unser Stresslevel aus und zweitens sollten wir uns nicht allzu nervös machen. Bald ins Bett gehen gehört ebenfalls dazu. Ausgeschlafen zu sein, wirkt sich auf unsere Psyche aus und es fällt uns leichter unsere gesammelten Informationen zu ordnen und diese dann bei der Klausur aus dem Gedächtnis abzurufen.

  1. Direkt vor einer Klausur nicht mehr lernen.

Das wird meist als „Absicherung“ betrieben, damit man überprüfen kann ob man alles beherrscht. Dadurch kann man sich sehr leicht verwirren lassen. Ich will ich euch die weisen Worte meiner damaligen Lehrkraft mit auf den Weg geben: „Was man am Tag der Klausur noch nicht kann, wird man auch bei der Klausur nicht wissen“.

Das Schlimmste was passieren kann ist, dass man eine Klausur nicht besteht und noch einmal antreten muss. Dabei geht die Welt nicht unter, macht euch deshalb keinen allzu großen Stress. Früh genug anfangen kann euch sehr viel bringen und Ihr lernt dabei auch ein gutes Zeitmanagement kennen.Entspannung

Eure Studienzeit sollte etwas Tolles für euch sein, auch die Klausur-Phasen dürfen euch nicht zum Verzweifeln bringen.

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.